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Produktionen

Die Fördergemeinschaft und der Landesverband TAG bedanken sich für die Bewerbung und gratulieren den ausgewählten Produktionen zu der Einladung. Die Aufführungen der einzelnen Produktionen erfolgen nach diesem Zeitplan. Die Kosten betragen für alle 10 Aufführungen und die Fachtagung 15 EUR. Der Besuch von Einzelaufführungen ist möglich und kostet jeweils 3 EUR. Ein Programmheft kostet 5 EUR. TAG-Mitglieder zahlen für das volle Programm inkl. Programmheft 10 EUR.

  1. Theresien-Gymnasium Ansbach
    Leitung: Doreen Sölter und Katharina Forster
    „Squeakers - die jungen Vögel“ . Ein Theaterprojekt nach Aristophanes
    Das Mittelstufenprojekt geht mit dem bekannten Klassiker recht frei um, indem es eine Textvorlage von F. Wendler auch selbst bearbeitet. Dabei gelingt es den jungen Akteuren ansprechend, verschiedene Ereignisse und Begebenheiten der Vorlage auf ihre eigene aktuelle Lebenssituation zu beziehen. In dieser diskussionswürdigen Modernisierung fallen darüber hinaus die chorischen Elemente besonders positiv auf.

  2. Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg
    Leitung: Elke Sandler
    „Herzblut“ . Eigenproduktion
    Die Mädchen und Jungen aus der 8. bis 10. Klasse des Gymnasiums bei St. Stephan in Augsburg nennen ihr Stück „Herzblut“ und setzen sich darin sowohl ausgesprochen witzig, aber auch berührend mit ihren eigenen Biografien auseinander. Ohne Blacks und Vorhang spielen sie auf offener Bühne in der Gruppe und als Solisten mit beeindruckender Präsenz in der Sprache und im Spiel einzelne Szenen aus ihrem Leben und aus dem ihrer Familien, von der Geburt bis zum heutigen Tag.

  3. Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg
    Leitung: Dominik Stoecker und Ludwig Bieger
    Friedrich Hebbel: „Maria Magdalena“
    Die Produktion lässt von Anfang an erkennen, dass sie in ihrer Umsetzung von einem beispielhaft strengen Formwillen durchdrungen ist. Man bedient sich konsequent klassischer theatraler Mittel, um der intendierten Aussage Gewicht zu verleihen. Hierfür sind eine ausführliche Grundschulung der Akteure und eine gehörige Portion Leidenschaft für die im Grunde spröde Hebbelsche Thematik vonnöten, die in dieser Inszenierung jederzeit zu spüren sind.

  4. Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld
    Leitung: Gerhard Eber
    „Macht.Liebe“   frei nach „Der Kaufmann von Venedig“ von William Shakespeare
    Eine junge und experimentierfreudige Gruppe wagt sich hier an einen großen Klassiker. Eine insgesamt sinnvoll reduzierte Bühne bietet den Rahmen für eine größere Anzahl von Miniaturen, die sich inhaltlich an den im Drama angesprochenen Themen orientieren und einen eigenen spielerischen Rhythmus finden. Einen weiteren interessanten Umsetzungsaspekt sollte der Live-Soundtrack bieten.

  5. Reuchlin-Gymnasium Ingostadt
    Leitung: Christian Albert
    „Bachmann. Celan.“   Ein biographisches Theaterprojekt. Eigenproduktion
    Den literarisch anspruchsvolle Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan hat die Theatergruppe zwar nicht in biografisches Theater, aber in eine überzeugend theatrale, körperbetonte, choreografisch geformte Inszenierung umgesetzt. Ein kleiner rechteckiger Bühnenraum, Stühle als vielseitig genutzte Requisiten und ein die Atmosphäre geschickt verdichtender Sound bilden den wirkungsvollen Hintergrund für ein konzentriertes Spiel in den solistischen wie chorischen Passagen.

  6. Bertolt-Brecht-Gymnasium Nürnberg
    Leitung: Matthias Wachsmann
    „Schrilles Herz“   frei nach Lilly Axsters „Zwischenraum 13:27“
    Mit diesem letzten Treffen einer Klasse vor dem Abitur wird eine allseits präsente Thematik der Schüler aufgegriffen. Das nach der Vorlage von Lilly Axsters „Zwischenraum 13:27“ erarbeitete Stück wird in einer stimmigen Gesamtinszenierung dargeboten, in der sich eine gefällige Komposition von Bühnenbild, Requisiten, Lichttechnik sowie Ton- bzw. Geräuscheffekten anbietet.

  7. Dürer-Gymnasium Nürnberg
    Leitung: Maximilian Weig
    „Der Menschenfeind“   frei nach Molière
    Diese Textadaption bietet einen interessanten Ansatz für die Auseinandersetzung mit klassischen Textvorlagen und die Diskussion um deren Umsetzbarkeit. Grundkonzept dieser Gruppe ist eine starke Kontrastierung und formale Gegenüberstellung von Originaltext und persönlicher Auseinandersetzung mit dem Text. Über zwei Leinwände und die bespiegelte Bühne werden in origineller Weise Anknüpfungspunkte aus der Vorlage in choreografierte und ganz individuelle Bewegungsformen übertragen.

  8. Willstätter-Gymnasium Nürnberg
    Leitung: Barbara Schlatterbeck und Thorsten Peschel
    Alfred Jarry: „Ubu“
    Ganz in der Tradition des absurden Theaters überzeugt das grotesk übersteigerte Spiel der Gruppe, das aufgrund seiner bewussten Körperlichkeit die handwerklich solide Vorbereitung der Spieler/innen offenbart. Die Livemusik der schulischen Bigband unterstützt die gelungene Umsetzung der Textvorlage von Alfred Jarry.

  9. Gymnasium Penzberg
    Leitung: Rupprecht Losert
    „Parzival 2.0“   frei nach Wolfram v. Eschenbach
    Die Oberstufenschüler haben sich dem Text Wolfram von Eschenbachs und dabei vor allem dem Werdegang Parsifals von der Geburt bis zu seinem Erscheinen in der Tafelrunde gestellt. Dabei schufen sie eine teils lebendige, teils konzentriert ruhige Inszenierung auf einer kreuzförmigen Bühne inmitten der Zuschauer. Sie dient dem Spiel, indem sie Raum schafft für originelle Requisiten, überlegte Lichtführung und abwechslungsreiches Spiel für Ritter und Ritterfräuleins, Könige und Sekretärinnen mit ihren Laptops, die das Geschehen kommentieren. 2.0 lässt in einigen Ansätzen grüßen.

     


Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn